Geburtsplan selber schreiben

Was ist ein Geburtsplan? 

Für mich ist ein Geburtsplan vor allem Anlass, mich zu informieren und mir meiner Wünsche bewusst zu werden. Die konkreten Fragen, wie ich mir meine bevorstehende Geburt vorstelle, unterstützen meine Geburtsvorbereitung. Ich kann mir dadurch konkreter vorstellen, welche Situationen und Szenarien während der Geburt möglich sind und wie ich mit ihnen umgehen möchte. 

Schreib deinen eigenen Geburtsplan mithilfe meiner Vorlage 

Hier kannst du dir meine Vorlage für deinen persönlichen Geburtsplan als PDF herunterladen. 

Warum sich auf die Geburt vorbereiten? 

Wenn ich mich vorbereitet fühle und Ideen habe, was ich erwarten kann, bin ich (selbst)sicherer. Ich habe weniger Angst, weil die Situation vorstellbar wird. Mir hat es geholfen, ganz verschiedene Geburtsberichte zu lesen. Während meiner ersten Schwangerschaft interessierten mich vor allem Hausgeburten, Alleingeburten und das häusliche Umfeld während der Geburt. Gleichzeitig wollte ich meine Angst vor viel medizinischer Intervention, bspw. einer Bauchgeburt, abbauen. Also habe ich auch Kaiserschnitt-Geburtsberichte gelesen. 

Wie viel und welche Berichte jede Schwangere sich in dieser Phase zu Gemüte fügt, ist sehr unterschiedlich. Bleib bei dir. Du kennst dich am besten. 

Schwangere schreibt ihren Geburtsplan als mentale Vorbereitung auf die bevorstehende Geburt.

Wie sieht mein erster Geburtsplan aus?  

Anhand von Fragen aus einer Zeitschrift für werdende Mamas hab ich mir die üblichen Fragen beantwortet. Über manche Inhalte hab ich erstmal gelesen oder eine meiner Hebammen befragt, bevor ich wusste, was ich mir wünschte. 

Welche Vorteile hat ein Geburtsplan noch? 

Abgesehen von meiner eigenen mentalen Vorbereitung kann der Plan den Menschen helfen, die dich während der Geburt begleiten.

Bei meinen Geburten in Deutschland hatten wir im Kreißsaal mit anderen Hebammen zu tun als während der Vorsorge-Untersuchungen. Auch die beiden möglichen Gynäkologen kannte ich nur aus kurzen Vorgesprächen. Meine niedergelassene Gynäkologin, bei der ich die Ultraschall-Untersuchungen während der Schwangerschaft hatte, war bei der Geburt nicht anwesend. 

Wir wussten zwar um die entspannte Atmosphäre des kleinen Krankenhauses. Die diensthabenden Mitarbeiterinnen kannten uns aber nicht. Als wir jeweils nachts mit Wehen auf der Station ankamen, hatte die Hebamme bestimmt schnell ein Bild von uns. Manche Vorlieben oder Wünsche konnte sie auch einfach auf dem A4-Blatt nachlesen. Mein Wunsch, auf ein kontinuierliches CTG und auf einen prophylaktischen Venen-Zugang zu verzichten, wurde dann zwar kurz nochmal besprochen. Aber beide Male haben die Mitarbeiterinnen diesen Sonderwunsch (aus ihren Augen ein Risiko) akzeptiert. Ob ich stillen will und direkt nach der Geburt möglichst viel Hautkontakt wünsche, brauchten sie auch nicht bei meinem Mann erfragen. 

 

Dein persönlicher Geburtsplan entsteht bei dir 

Für deinen Geburtsplan schenke ich dir meine Vorlage.